Im Rahmen eines Förderprojektes sollte ein spiezieller auf Kohlenstoffnanopartikel basierender Sensor entwickelt werden, der dann in Dämpfern für Schienenfahrzeuge eingesetzt werden soll. Hier sollen über einen langen Zeitraum Stöße detektiert und protokolliert werden. Die Energierversorgung erfolgt über eine Batterie.
Da besonders die Energieversorgung über den langen Zeitraum in Verbindung mit einer relativ hohen Abtastrate mehrmals in der Sekunde eine große Herausforderung darstellt, wurde ein äußerst energiesparsamer Mikrocontroller gewählt, dessen Stromverbrauch sich bis in den Nanoamperebereich herunterregeln lässt.
Der Speicher wird durch eine SD-Karte zur Verfügung gestellt. Diese benötigt aber für Schreibvorgänge einen relativ hohen Strom. Um hier möglichst wenig Energie zu verbrauchen werden die Messwerte zunächst auf dem Mikrocontroller zwischengespeichert und dann gebündelt übertragen. Aufgrund eines speziellen internen Speichertyps ist dies zum Einen verschleißfrei wie bei einem RAM möglich. Die Informationen bleiben aber auch stromlos gespeichert wie bei einem ROM.